Category Archives: Uncategorized

Mastercard führt Bank-übergreifendes Loyalitätsprogramm ein – “priceless specials”

Normalerweise halten sich Mastercard und Visa ja eher im Hintergrund und die Bank, die dann eine Kreditkarte herausgibt entscheidet über die Funktionen und Preise einer Kreditkarte. So kommt es dann eben, dass bei Bank A es einen Cashback auf alle Tankrechnungen oder Kartenzahlungen gibt und bei Bank B eben nicht.

Nun hat Mastercard sich aber überlegt, das reicht nicht im Kampf gegen Visa – also wurde (nun auch in Deutschland) das Mastercard Loyalitätsprogramm priceless specials eingeführt. priceless – also kostenlos – ist das Programm in jedem Fall und abgeleitet ist der Name aus der schon lange andauernden Werbebotschaft von Mastercard.

Wie funktioniert priceless specials?

Das Programm funktioniert ganz einfach. Ihr besucht die Webseite specials.mastercard.de und meldet euch mit eurer / euren Mastercards an. Man kann mehrere Mastercards angeben, egal von welcher Bank. Es scheinen auch Geschäftskreditkarten zu funktionieren. Ausländische Mastercards gehen nicht grundsätzlich – probiert es einfach aus.  Wenn eure Karte zugelassen wird, seid ihr auch schon fertig. Nun gibt es für jede Zahlung, die ihr mit euren Mastercards macht einen “Coin”.

Was habe ich von Mastercard priceless specials?

Die Frage warum man sich dort anmelden sollte, ist eine gute.

  • Zu aller erst –  es gibt aktuell einen 10 € Tchibo-Gutschein kostenlos, wenn man sich anmeldet. Dieser ist an keine weiteren Bedingungen geknüpft, d.h. man spart real 10 € wenn man bei Tchibo was kauft. Der Code gilt 36 Monate, also lang genug.
  • Ihr bekommt 15 Coins zum Start geschenkt
  • priceless specials ist kostenlos – ihr bekommt also Prämien oben drauf. Ohne was zu tun – nur einmal anmelden und ansonsten eure Mastercard benutzen wie immer – vielleicht ein wenig öfter 🙂
  • Prämien – die “Coins” könnt ihr natürlich in Prämien eintauschen – kostenlos

Welche Prämin gibt es?

Zugegeben, die Prämien sind noch nicht so der Wahnsinn.

Verlosungen

Aktuell gibt kann man seine Coins z.B. für Verlosungen einsetzen – z.B. für Championsleague Tickets; aber das ist eben nur eine Verlosung.

Kaffee

Man kann aber auch seine Coins in Gutscheine umwandeln. Diese sind etwas besser, als die Gutscheine die man sonst so im Netz findet. Bei Tchibo kann man z.B. bei Kauf  für mindestens 70 € noch 500 Gramm Kaffe dazu bekommen. Das kostet dann 5 Coins – und natürlich die 70 €. Wenn man sowieso bei Tchibo einkauft, ist es nett, gratis Kaffee. Ansonsten eher nicht.

Rabatte

Die meisten Prämien stellen aber Rabatte dar. Hier mal fünf Beispiele:

  • Für 10 Coins spart ihr bei der nächsten Flixbus Buchung 10%.
  • Für 10 Coins spart ihr beim Kauf einer Pixum Handyhülle (wer wollte nicht schon immer eine haben?) 5,55 €
  • Für 15 Coins spart ihr beim nächsten Limango-Einkauf 15 € – Mindestbestellwert sind 50 € – damit kann man schon was anfangen, wenn man gern bei Limango kauft
  • Für 15 Coins spart ihr beim nächsten About-You-Einkauf 20%
  • Für 10 Coins liefert Foodora 3 mal kostenlos zu euch (nur liefern – das Essen zahlt ihr)

Fazit von priceless specials Mastercard

Ihr seht schon, man wird nicht reich beschenkt, aber die Prämien können durchaus Geld sparen oder nützlich sein. Deswegen am besten schnell anmelden und erstmal sammeln – und wenn ne passende Prämie dabei ist – Coins einlösen.

 

Das Sterben der Cashback Kreditkarten

Mit Kreditkarten konnten Banken in der Vergangenheit gutes Geld verdienen. So gutes Geld, dass es teilweise kostenlos Kreditkarten gab und gibt und so gutes Geld, dass es bei vielen Kreditkarten ein bissel Geld zurück gab. Die so genannten Cashback Kreditkarten – um diese dreht sich diese Website schließlich. Nun hat sich inzwischen aber einiges geändert. Konnten Banken und die am Prozess beteiligten Unternehmen früher bis zu 3% von dem mit der Karte bezahlten Betrag unter sich aufteilen, hat die EU diesen Prozentsatz nun auf 0,3% beschränkt. Die Folgen zeigen sich so langsam am deutschen Markt. In den letzten Wochen sind wieder zwei populäre Cashback Kreditkarten von uns gegangen.

ebay Kreditkarte der Commerzbank eingestellt

ebay kreditkarte commerzbank

Seit 01. September 2015 ist es nicht mehr möglich die ebay Kreditkarte, die die Commerzbank herausgegeben hatte abzuschließen. Mit der ebay Kreditkarte erhielt man Bonuspunkte mit denen man sich Einkaufsgutscheine für Ebay ab 10 € ausstellen lassen konnte. Dies machte ungefähr 2 % Cashback auf Einkäufe bei ebay und und 0,5 % Cashback auf normale Umsätze. Die Karte wurde mit 24,90 € ab dem zweiten Jahr bepreist. Aktuell kann man die Kreditkarte zwar noch auf der Commerzbank Homepage finden, klickt man dann aber auf Karte beantragen, wird man informiert, dass es die Karte nicht mehr gibt.

commerzbank ebay kreditkarte eingestellt

card’n more von Netto und Barclaycard

Die Card’n more von Netto war eine sehr praktische Cashback Kreditkarte. Sie hatte keine Jahresgebühr und sparte quasi vom ersten Einsatz an Geld. Oft wurde die Karte mit einem Startguthaben beworben, für jeden Euro Umsatz bekam man einen Punkt. Die Punkte konnte man dann gegen Prämien eintauschen. Doch die Karte kann man seit September 2015 ebenfalls nicht mehr beantragen. Wie bei der ebay Kreditkarte, findet man zwar noch Reste des Angebots im Internet, wird dann aber beim Beantragen unsanft ausgebremst (“Seite nicht gefunden”).

Alternative Cashback Kreditkarten

Man darf gespannt sein, wie sich die Entwicklung der kostenlosen Kreditkarten und der Cashback Kreditkarten weiter fortsetzt. Aktuell ist die Kreditkarte der DKB noch sehr empfehlenswert. Schließlich sammelt man auch hier Punkte für den Kreditkartenumsatz und kann diese in Prämien eintauschen. Die Karte kostet zusammen mit dem kostenlosen Girokonto der DKB keine Jahresgebühr. Für einen Euro Umsatz mit der DKB Kreditkarte erhält man dann auch einen Punkt im DKB Club Bonussystem. Diese Punkte kann man dann wieder gegen unzählige Prämien eintauschen. Wer eine kostenlose Cashback Kreditkarte sucht, ist mit der Kreditkarte der DKB am besten beraten. Weitere Cashback Kreditkarten gibt es im Überblick zu Cashback Kreditkarten.

Einschnitt bei der Amazon Kreditkarte

Achja die Amazon Kreditkarte. Bei jedem Amazon-Einkauf zwinkert sie mir zu und verspricht den Einkauf um 30 € günstiger zu machen. Und das obwohl, ich die Karte schonmal hatte und deswegen gar keinen Bonus mehr bekomme. Den bekommt man nämlich nur, wenn man zum ersten Mal eine Amazon Kreditkarte abschließt. Wenns um den Bonus geht, erinnert man sich dann doch an mich. Aber das ist nicht der Grund des heutigen Artikels: Wie z.B. auf Golem zu lesen ist, hat Amazon angekündigt, die Leistungen der Amazon Kreditkarte ab November 2014 zu verschlechtern.

Was ändert sich?

Ein echter Vorteil der Amazon Kreditkarte war die 12-monatige Garantieverlängerung von bei amazon.de getätigten Einkäufen. Dieser Service fällt ab 01.11.2014 weg. Wenn Sie sich entschließen die Karte deswegen zu kündigen, sollten Sie aber noch warten bis die Garantieverlängerung Ihrer Waren abgelaufen ist. Denn bei Kündigung der Kreditkarte verlieren Sie auch automatisch den Versicherungsschutz – haben Sie also gerade eine Waschmaschine oder ein anderes teures technisches Gerät bei Amazon gekauft, sollten Sie die Karte noch bis zum Ende der Garantieverlängerung behalten. Wenn Sie sowieso nur Bücher bei Amazon gekauft haben, werden Sie die Garantie wohl eh nicht benötigen.

Auch die Verzinsung von Guthaben auf der Karte fällt im November weg. Noch bis Ende Oktober profitieren Sie von einem Staffelzins, der sich vor allem für Beträge zwischen 25.000 und 50.000 € in der aktuellen Zinssituation sehr gelohnt hat. Bis zu 1,25% p.a. gab es. Doch leider, die Verzinsung wird nicht reduziert – sie entfällt ersatzlos.

Bildschirmfoto 2014-09-01 um 22.47.44

Ein dritter Punkt fällt ab November weg: Die Möglichkeit Prepaid Telefonkarten von O2, Eplus, Vodafone und der Telekom mit der Kreditkarte aufzuladen und dabei 5% Rabatt zu erhalten wird auch gestrichen. Nicht nur der Rabatt, gleich die ganze Funktion wird gestrichen.

Was muss ich bei der Kündigung der Amazon Kreditkarte beachten?

Beachten sollten Sie auf jeden Fall zwei entscheidene Punkte. Erstens, den bereits beschriebenen Verlust von Ihrer Garantieverlängerung auf bei amazon.de gekaufte Waren. Zweitens verlieren laut aktuellem Preis- und Leistungsverzeichnis auch Ihre bereits gesammelten Amazonpunkte die Gültigkeit. Wenn Sie also noch in Gutscheine umwandelbare Punkte haben, sollten Sie diese vorher einlösen. Wenn Sie nur noch ein paar Punkte haben, sollten Sie überlegen ob es sich noch lohnt.

Für wen lohnt sich die Amazon Kreditkarte trotzdem?

Die Amazon Kreditkarte lohnt sich natürlich weiterhin für Sie wenn Sie “alles” bei Amazon kaufen. Sie erhalten für jeden Einkauf bei Amazon.de den Sie mit Ihrer Kreditkarte von Amazon bezahlen 2 Amazonpunkte pro vollen Euro Umsatz. 1000 Punkte sind dann wieder ein Amazon-Gutschein im Wert von 10 €. Wenn Sie also für 500 € einkaufen und mit der richtigen Kreditkarte zahlen erhalten Sie umgerechnet 10 € zurück. Nun dürfen Sie nur die Jahresgebühr (ab dem 2. Jahr) von 19,99 € nicht vergessen. Wenn Sie für 1.000 € im Jahr einkaufen sind Sie also erst bei 0 angekommen. Wenn man nun bedenkt, dass es auch kostenlose Kreditkarten mit Cashback gibt, lohnt sich die Karte also auch bei 1.000 € Jahresumsatz noch nicht wirklich. Lohnen tut sich die Karte eigentlich erst richtig, wenn Sie auch richtig viel bei Amazon einkaufen – also ein paar tausend € im Jahr – und die Karte auch im richtigen Leben sehr viel nutzen (bringt einen Punkt).

Warum verschlechtert Amazon die Konditionen der Kreditkarte?

Darüber kann nur spekuliert werden. Fakt ist, dass Amazon gerade auf breiter Front die Zügel anzieht. Es scheint gerade so, als wenn Amazon schon glaubt groß genug zu sein, um mehr Gewinn aus dem Umsatz zu pressen. Egal ob es die Verhandlungen um Margen bei ebooks (und die daraus resultierenden Autorenproteste) sind, der erhöhte Mindestbestellwert für kostenlose Bestellungen, die schlechteren Kreditkartenkonditionen oder auch der verzicht auf langjährige Partner. Oder ist Ihnen noch nicht aufgefallen, dass es bei Amazon auch keine Payback Punkte mehr gibt, dass es bei Best Choice keine Amazon Gutscheine mehr gibt und…

Payback American Express Karte – auf dem Prüfstand

Die wohl beliebteste Art der Deutschen beim Einkaufen etwas zurück zu bekommen ist wohl Payback Punkte sammeln. Viele Millionen Deutsche haben die Payback Karte in der Brieftasche einige sicherlich auch die Payback Visakarte. Nachdem in 2011 Payback an American Express verkauft wurde, liess eine Payback American Express Karte nicht lange auf sich warten. Diese wurde Ende 2012 eingeführt. Aktuell gibt es die American Express Payback Karte sogar kostenlos – also dauerhaft ohne Jahresgebühr. Dies ist wohl ein weiterer Versuch von American Express in Deutschland zu wachsen. Normalerweise kosten Kreditkarten von Amercian Express in Deutschland jährlich zwischen 35 € (Amex Blue Card) und 140 € (Amex Gold Card). Wobei fast alle Karten für das erste Jahr kostenlos erhältlich sind. Auch die Payback American Express Karte kostete bis vor kurzem stolze 40 € Jahresgebühr ab dem zweiten Jahr. Seit Mai 2014 wird die Karte nun “für kurze Zeit” kostenlos angeboten, wobei das für kurze Zeit scheinbar ein dehnbarer Begriff ist. Erst ging die Aktion bis 31.05.2014 – aktuell gilt es “bis 15.06.2014”. Auch die Punkte-Zugabe wurde kurzfristig hochgefahren. Gab es bis vor kurzem noch 750 Punkte – also umgerechnet ca. 7.50 € – gibt es in der aktuellen Aktion ganze 4.000 Payback Punkte oben drauf. Dies entspricht ca. 40 € oder aber – 4.000 Lufthansa Meilen, da man Payback Punkte in Meilen umtauschen kann.

payback amex juni 2014

Doch was bringt die Payback Amex im täglichen Gebrauch? Wenn Sie mit der Amex von Payback zahlen, verdienen Sie pro 2 € Umsatz einen Payback Punkt extra – bei 2 individuell auswählbaren Partnern erhalten Sie sogar für jeden Euro Umsatz einen Payback Punkt. So können Sie also zwischen 0,5% und 1% auf Ihre Einkaufsumsätze verdienen. Bei dem Thema Lieblingspartner musste ich automatisch an Tankstellen denken. 1 % Rabatt beim Tanken wäre ja nicht schlecht, zumal die Tankrechnung bei vielen vermutlich der größte “Shopping” Umsatz im Monat ist. Als Lieblingspartner gibt es aber leider keine Tankstellen – zur Auswahl stehen hier nur DM, Kaufhof, REAL, Dänisches Bettenlager, Sixt und auch WMF. Doch der sich immer lohnende Blick in die Fußnoten offenbart leider noch mehr. Tankstellenumsätze sind beim Extra-Punkte sammeln völlig ausgeschlossen. Somit ist die Karte für alle die beim Tanken Payback Punkte sammeln wollen nichts wert.

Bildschirmfoto 2014-06-09 um 23.13.29 Bildschirmfoto 2014-06-09 um 23.13.43

Als weitere Pluspunkte für die Payback Amex ist der Punkteerhalt zu sehen – Ihre Payback Punkte verfallen also nicht nach 36 Monaten, solange Sie in der Zeit wenigstens 1 Punkte gesammelt haben. Weiterhin erhalten Sie eine kostenlose Zusatzkarte, ein auf 90 Tage verlängertes Rückgaberecht bei Einkäufen, eine selbst wählbare PIN, 0 € Selbstbeteiligung bei Mißbrauch der Karte, sowie noch einige recht schwammig formulierte Zugänge zu exklusiven Veranstaltungen, Verlosungen, einem quartalsweise stattfindenden Gewinnspiel und ähnlichem.

Ein großer Punkt gegen Amex Karten war in Deutschland meistens Akzeptanzstellen zu finden. Während in Deutschland Visa und Mastercard inzwischen sehr gut akzeptiert sind, war Amercian Express bisher nicht ganz so gut verbreitet. Dies scheint sich in der letzten Zeit aber geändert zu haben. Man kann inzwischen sogar bei Rewe und Media Markt mit Amex-Karten zahlen. Ob das Akzeptanznetz aber inzwischen genauso dicht wie bei Visa und Mastercard ist, würde ich bezweifeln.

Was die Karte sonst noch so kann verrät ein Blick in die 48 seitigen Konditionen:

  • Das Entgelt für Umsätze in Fremdwährung beträgt 2% vom Umsatz. z.B. bei Einkäufen in Pfund, Dollar oder Kronen. (S.4)
  • “Die Karte darf nicht dazu genutzt werden, um Bargeld von einem Vertragsunternehmen
    für eine als Einkauf aufgezeichnete Belastung ausgezahlt zu bekommen.” (S. 11) –  das klingt als dürften Sie mit dieser Karte nicht beim Einkaufen im Supermarkt Geld abheben 🙁
  • “Das Kartenkonto darf nicht für Einkäufe bei einem Vertragsunternehmen genutzt werden, an dessen Geschäft Sie oder ein zusätzliches Kartenmitglied oder mit Ihnen verwandte Dritte beteiligt sind. Dies gilt nicht für Beteiligungen an einem börsennotierten Unternehmen.” (S.12) Also – bei der Verwandschaft dürfen Sie damit nicht einkaufen.
  • Bargeldabhebungen mit der Karte erfordern eine zusätzliche Bonitätsprüfung und werden sofort von Ihrem Girokonto belastet – die Kreditfunktion entfällt hier. (S.15) – Geld kostet die Bargeldabhebung mit der Payback Amex natürlich auch – 4% vom Abhebungsbetrag – mindestens aber 5 €

Vergleicht man die Payback Amex mit der Payback Visa zeigen sich deutliche Unterschiede. Die Payback Visa kostet jährlich 25 € ab dem zweiten Jahr und als “Willkommensprämie” gibt es nur 750 Payback Punkte. Man kann mit der Payback Visa im € Raum kostenlos Geld abheben und das Entgelt für Zahlungen in Fremdwährung liegt nur bei 1,75% (statt 2% bei Amex). Dafür sammelt man mit der Payback Visa nur für alle 4 Euro Umsatz einen Payback Punkt – allerdings auch bei Tankstellen.

Für wen ist die Payback Amex etwas?

Die Frage lässt sich gar nicht so leicht beantworten. Echte Vorteile bietet die Karte eigentlich nicht. Man kann mit ihr nicht kostenlos Geld abheben, man sammelt keine Payback Punkte beim Tanken, und der Auslandseinsatz ist teurer als bei der Visakarte. Dafür gibt es die Karte aktuell umsonst und man sammelt etwas mehr Payback Punkte. Letztendlich lohnt sich die Karte für alle, die eine gebührenfreie, zusätzliche Karte haben möchten, die sie für gelegentliche Einkäufe oder besser noch – regelmäßige Einkäufe bei Payback-Partnern wie z.B. Real nutzen. Wer seine Wocheneinkäufe sowieso bei Real erledigt kann über die Paybackpunkte dauerhaft auf 1,5% Rabatt kommen, wenn er REAL als seine Lieblingssammelpartner angibt. 1,5% dauerhaften Rabatt auf Lebensmittel muss man ansonsten lange suchen. Die 4.000 Payback Punkte, die es aktuell für Neukunden gibt, sind ein gutes Argument die Karte mal zu testen. Ebenfall spanned ist die Karte für Menschen die nach einer kostenlosen Miles & More Kreditkarte suchen. Schließlich kann man mit dem Payback Meilenabo auch alle Punkte ab 200 in Meilen umwandeln lassen. Eine kostenlose Meilen Kreditkarte gibt es nämlich auch nicht.

Für wen ist die Karte nichts?

Nicht gebrauchen können die Payback Amex alle, die eine vollwertige Kreditkarte wünschen mit der sie auch öfter mal Bargeld abheben wollen und oft im Ausland bezahlen. Ebenfalls nichts ist die Karte für Leute die an Tankstellen punkten wollen. Hier wäre die Payback Visa – oder auch gleich echte Tankrabatt Karten spannender.

Cashback Kreditkarten – Geld sparen beim Einkaufen

Cashback Kreditkarten sind eine sehr interessante Sache, schließlich versprechen diese besonderen Kreditkarten, dass man mit ihnen Geld sparen – oder zumindest ordentlich etwas zurück bekommen kann. Das ist in vielen Fällen auch richtig. Cashback Kreditkarten schütten meistens Beträge zwischen 0,5% und 3% des Zahlbetrags wieder an den Kreditkartennutzer aus. Möglich werden diese Erstattungsbeträge erst durch die Gebühren die der jeweilge Händler an die Kreditkartengesellschaft bezahlt. Aus Kundensicht ist gar nicht so leicht die richtige Cashback Kreditkarte zu finden. Es gibt Karten, die geben Cashbackbeträge auf reine Interneteinkäufe, es gibt Kreditkarten bei denen nur Tankumsätze belohnt werden und wieder gibt es Karten die nur Einkäufe oder nur Reisen begünstigen. Will man also von möglichst hohen Cashback-Zahlungen proftieren, muss man erstmal sein eigenes Zahlungsverhalten analysieren. Kaufe ich viel im Internet? Reise ich viel und zahle viele Hotel- und Flugrechnungen mit der Kreditkarte und habe ich in dem Zusammenhang vielleicht auch Verwendung für ein Reiseversicherungspaket, wie Reiserücktrittsversicherung oder Auslandskrankenversicherung? Oder kommen doch die meisten meiner Kreditkartenumsätze an Tankstellen zu stande? Hat man seine größten Kreditkarten-Posten in solche Klassen eingeteilt, sollte man sich die Produkte der Banken genau anschauen um zu überprüfen, welches Produkt den größten Cashback – nach Gebühren – abwirft. Das Thema Gebühren ist gerade bei Cashbackkreditkarten nämlich ein nicht zu unterschätzender Faktor. Es gibt Kreditkarten, die bieten bis zu 50 € Cashback im Jahr und kosten aber leider 40 € im Jahr. Das bedeutet, dass Sie die Chance haben, 50 € zu bekommen – aber ganz sicher 40 € bezahlen. Für rein rechnerisch 10 € lohnt es sich also kaum. Wichtig ist es neben dem Cashback also auch die Gebühren und die Zusatzleistungen zu betrachten. Wenn in dem eben genannten Beispiel noch eine Auslandsreisekrankenversicherung oder eine Mietwagenvollkasko-Versicherung in der Karte inbegriffen ist, sieht das ganze nämlich schon anders aus. Hätte man diese Versicherungen nämlich durch den Cashback quasi umsonst, handelt es sich um ein attraktives Angebot. Wichtig ist es auch zu überlegen wie hoch die eigenen Umsätze tatsächlich sind. Was bringen mir 250 € Cashback bei 25.000 € Jahresumsatz, wenn ich doch nur auf 3.000 € Kartenumsatz komme 😉 Hier sollte man sich nach einer Karte umschauen, die einen höheren Prozentsatz an Cashback anbietet – der darf dann gern auch auf ein paar tausend Euro Umsatz im Jahr begrenzt sein, wenn man diese Grenze sowieso nie erreicht oder nur knapp streift. Zu guter Letzt sollen auch Kreditkarten mit Bonussystemen erwähnt sein. Es gibt durchaus eine ganze Menge kostenloser Kreditkarten, die ein Bonussystem mit anbieten. Sie sammeln also irgendwelche Punkte oder Meilen und können diese dann gegen Prämien eintauschen. Je nach Bonusprogramm lohnen sich diese Karten gerade für Gelegenheitsnutzer oder Personen mit geringen oder schwankenden Kreditkartenumsätzen – warum? Ganz einfach: Im Gegensatz zu vielen Cashbackkarten müssen Sie bei diesen Karten nicht erstmal gegen die Jahresgebühr arbeiten um auf “0” zu kommen. Sie machen quasi von Anfang an plus.