Cashback Kreditkarten – Geld sparen beim Einkaufen

Cashback Kreditkarten sind eine sehr interessante Sache, schließlich versprechen diese besonderen Kreditkarten, dass man mit ihnen Geld sparen – oder zumindest ordentlich etwas zurück bekommen kann. Das ist in vielen Fällen auch richtig. Cashback Kreditkarten schütten meistens Beträge zwischen 0,5% und 3% des Zahlbetrags wieder an den Kreditkartennutzer aus. Möglich werden diese Erstattungsbeträge erst durch die Gebühren die der jeweilge Händler an die Kreditkartengesellschaft bezahlt. Aus Kundensicht ist gar nicht so leicht die richtige Cashback Kreditkarte zu finden. Es gibt Karten, die geben Cashbackbeträge auf reine Interneteinkäufe, es gibt Kreditkarten bei denen nur Tankumsätze belohnt werden und wieder gibt es Karten die nur Einkäufe oder nur Reisen begünstigen. Will man also von möglichst hohen Cashback-Zahlungen proftieren, muss man erstmal sein eigenes Zahlungsverhalten analysieren. Kaufe ich viel im Internet? Reise ich viel und zahle viele Hotel- und Flugrechnungen mit der Kreditkarte und habe ich in dem Zusammenhang vielleicht auch Verwendung für ein Reiseversicherungspaket, wie Reiserücktrittsversicherung oder Auslandskrankenversicherung? Oder kommen doch die meisten meiner Kreditkartenumsätze an Tankstellen zu stande? Hat man seine größten Kreditkarten-Posten in solche Klassen eingeteilt, sollte man sich die Produkte der Banken genau anschauen um zu überprüfen, welches Produkt den größten Cashback – nach Gebühren – abwirft. Das Thema Gebühren ist gerade bei Cashbackkreditkarten nämlich ein nicht zu unterschätzender Faktor. Es gibt Kreditkarten, die bieten bis zu 50 € Cashback im Jahr und kosten aber leider 40 € im Jahr. Das bedeutet, dass Sie die Chance haben, 50 € zu bekommen – aber ganz sicher 40 € bezahlen. Für rein rechnerisch 10 € lohnt es sich also kaum. Wichtig ist es neben dem Cashback also auch die Gebühren und die Zusatzleistungen zu betrachten. Wenn in dem eben genannten Beispiel noch eine Auslandsreisekrankenversicherung oder eine Mietwagenvollkasko-Versicherung in der Karte inbegriffen ist, sieht das ganze nämlich schon anders aus. Hätte man diese Versicherungen nämlich durch den Cashback quasi umsonst, handelt es sich um ein attraktives Angebot. Wichtig ist es auch zu überlegen wie hoch die eigenen Umsätze tatsächlich sind. Was bringen mir 250 € Cashback bei 25.000 € Jahresumsatz, wenn ich doch nur auf 3.000 € Kartenumsatz komme 😉 Hier sollte man sich nach einer Karte umschauen, die einen höheren Prozentsatz an Cashback anbietet – der darf dann gern auch auf ein paar tausend Euro Umsatz im Jahr begrenzt sein, wenn man diese Grenze sowieso nie erreicht oder nur knapp streift. Zu guter Letzt sollen auch Kreditkarten mit Bonussystemen erwähnt sein. Es gibt durchaus eine ganze Menge kostenloser Kreditkarten, die ein Bonussystem mit anbieten. Sie sammeln also irgendwelche Punkte oder Meilen und können diese dann gegen Prämien eintauschen. Je nach Bonusprogramm lohnen sich diese Karten gerade für Gelegenheitsnutzer oder Personen mit geringen oder schwankenden Kreditkartenumsätzen – warum? Ganz einfach: Im Gegensatz zu vielen Cashbackkarten müssen Sie bei diesen Karten nicht erstmal gegen die Jahresgebühr arbeiten um auf “0” zu kommen. Sie machen quasi von Anfang an plus.